Ulla Lachauer

Meine Bücher und Veröffentlichungen

ZEITENWENDE

Meine Reisen durch Europa
Ulla Lachauer Portrait stehend

Zeitenwende I – der hoffnungsvolle Aufbruch

Noch vor dem Mauerfall 1989 bin ich nach Osten aufgebrochen. Ins Baltikum, nach Polen, Russland und die Ukraine. Länder und Regionen, die für uns im Westen ein weißer Fleck waren, hinter einem „Eisernen Vorhang“ verschwunden.

Ich war Augenzeugin der großen gesellschaftlichen Umwälzungen, einer erregenden, fragilen Zeit.
Im März 1990 war ich im litauischen Parlament, als russische Panzer es umstellten. Ich nahm am Unabhängigkeitskampf der Litauer teil und fand an der Memel ein zweites Zuhause.
Das Memelland und seine Geschichte wurden zu einem Lebensthema.

Meine Bücher, Radioreportagen und Filme erzählen vom Aufbruch und den Veränderungen im Osten Europas.

Das ist das Hauptthema meiner Webseite. Dabei geht es immer auch um Deutschland, das ich durch meine östlichen Erfahrungen anders betrachte als viele Landsleute.

Zeitenwende II - der Schock

Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass russische Panzer und Raketen eines Tages ukrainische Städte zerstören würden.
Anfang März 2022 standen die ersten ukrainischen Flüchtlinge vor unserer Tür: zwei Frauen und ein Mädchen aus Charkiv- Helfen war das eine. Schwieriger war zu verstehen, was dieser Krieg für Europa bedeutet.
Ich suchte Antworten bei den litauischen Freunden an der Memel, die in Sichtweite der russischen Grenze leben.
In meinem Journal „Zeitenwende“ berichte ich davon. Und von weiteren Reisen nach Osten, von neuen Aufgaben, Verzweiflung und Hoffnungen.

Bienenkaesten in den Farben der Ukraine im litauischen Dorf Bittehnen an der Memel

Bienenkästen in Bittehnen, dem Heimatdorf von Lena Grigoleit. Im Hintergrund die ehemalige deutsche Schule. Der litauische Name bedeutet "Bienendorf".

Die Vergangenheit ist ein anderes Land.